Die Frima Adams hat nun den Startschuss für den 2. Bauabschnitt gegeben. Dieser startet Mitte August 2026 mit dem Abriss der Trauerhalle an der Schloßstraße in Bochum. Hier werden nun in unmittelbarer Nähe des Friedhofs ca. 55 Eigentumswohnungen entstehen.
Da mit dem Bau doch recht spät begonnen wurde – immerhin sollen die ersten Mieter im Dezember 2026 in das „strahlende“ Ghetto einziehen – hatte ich noch die Hoffnung, dass die Stadt Bochum es sich vielleicht doch noch einmal anders überlegt hat. Doch der Bebauungsplan ist verabschiedet und daran wird festgehalten. Money makes the world go round.
Anstatt die Chance zu nutzen und eine versiegelte Fläche mit einem überaus erhaltenswerten Busch- und Baumbestand – es waren/sind dort seltene Bäume und Büsche gepflanzt – zu entsiegeln und daraus etwas Schönes für die Bevölkerung zu machen, wird in Weitmar weitergebaut, was das Zeug hält. Dieser Sommer hat gezeigt, wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird. Da kann man ruhig noch mehr Beton in die Landschaft stellen, damit sich alles noch mehr aufheizt. Schlimmer geht immer.
Und die Straßenführung auf der Schloßstraße wurde ebenfalls geändert. Ab Montag, dem 24.08.2026, werden sich die sonst dort parkenden Handwerker wundern, dass dies nicht mehr möglich ist. Ich bin gespannt, welches Verkehrschaos in den nächsten Tagen und Wochen entstehen wird.
Auch die 27 gesicherten Parkplätze der Stiftung Situation Kunst müssen demnächst neu verortet werden. Mal sehen, wo sie dann zu finden sein werden.
Verschärft wird die Situation, wenn Ende 2026 tatsächlich die ersten Mieter in die 244 Wohnungen einziehen. Dann sind das Parkplatzchaos und der morgendliche Stau direkt vor der Haustür vorprogrammiert.
Aber wie ich weiter oben schon geschrieben habe: Schlimmer geht immer!
